Ortsmuseum Helen Dahm Oetwil am See

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oder
wie aus einem 450-jährigen Haus ein Museum für die bekannte Malerin Helen Dahm wird.

       

 

Aufgabe:

Räume schaffen, um Leben und Werk der Oetwiler Malerin Helen Dahm möglichst authentisch präsentieren zu können.

Lösung:

Im 450-jährigen Haus, in dem zum grossen Teil das Ortsmuseum eingegliedert ist, befand sich im nordöstlichen Teil eine unbewohnte, sehr renovationsbedürftige 2-Zimmer-Wohnung. Ideal für das Helen Dahm Museum. Das Wohnzimmer dieser Wohnung entspricht mit nur sehr kleinen Abweichungen dem ehemaligen Wohnzimmer und Atelier von Helen Dahm. Das darüber liegende Zimmer, welches nun als Ausstellungsraum dient, wird mit einer neu erstellten Holztreppe mit dem Wohnzimmer verbunden. Im Entrée, ehemals Küche, steht nun eine zwei Meter lange, blaue Bartheke, welche bei Nichtgebrauch elegant in die Wand geschoben werden kann. Hier, und auch im 1. OG verbinden neue und logische Durchgänge das Ortsmuseum mit dem jetzigen Helen Dahm Museum zu einem harmonischen Ganzen.

Die Bausubstanz war z. T. in einem sehr schlechten Zustand, so musste z. B. die alte Stubendecke abgebrochen und neu gebaut werden. Ebenfalls restauriert wurden die Fassaden, und an Hand eines Fotos von 1913 mit rekonstruierten Hubläden an den Stubenfenstern ergänzt.

Am 23. Mai 2008 wird die Eröffnung des Museums stattfinden, ein Fest für die Sponsoren und die Einwohner von Oetwil am See.

Bauherrschaft: Gemeinde Oetwil am See und Helen Dahm Gesellschaft, Oetwil am See