Bauernhaus in Rällikon

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oder
was man aus einem Stall alles machen kann.

       

 

Aufgabe:

Ungenutzter grosser Stall eines stattlichen Bauernhauses Jahrgang 1714 im Schutzgebiet des Greifensees soll in Wohnraum umgenutzt werden.

Lösung:

Das Konzept ist einfach. Eine vom Erdgeschoss bis in den Giebel roh belassene Backstein-Brandmauer trennt den neuen Wohnraum vom alten Bauernhaus. Die grossen Stalleingangstore wurden erneuert und dienen als grosszügiger Eingang für die neuen Wohnungen. Im ehemaligen Kuhstall sind 2 kleine Wohnungen für pflegebedürftige Pensionäre entstanden. Wenn man die Treppe hochsteigt sieht man direkt ins offene Stallgebälk, und durch einzelne Glasziegel kommt unverhofft Sonnenlicht ins innere des Treppenhauses.

Im Obergeschoss, dem früheren Heustall, wohnt jetzt die vierköpfige Familie in einer bequemen, groszügigen 5-Zimmer- wohnung. Der fensterlose Korridor erhält durch eine in der Decke eingelassene, grosse Glasscheibe direktes Licht von den Glasziegeln im Dach und den Spalten in der Stallwand. Durch diese kreativen Details werden die Bewohner immer an die ursprüngliche Nutzung des Stalles erinnert.

Bauherrschaft: Felix und Amalia Hardmeier, Rällikon.